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Bildung

ist ein sehr weit zu fassender Begriff und entstammt auch indirekt der staatlich verpflichtenden „Daseinsfürsorge“ also dem Art. 20 des Grundgesetzes. Allerdings sieht das Grundgesetz explizit „Bildung“ als staatliches Grundrecht nicht vor, sondern hier kennt der Gesetzgeber lediglich den Art. 6 und dieser wiederum verpflichtet die „Eltern“ und gerade nicht die „Elternteile 1 und 2“ dort im Art. 6 Abs. 2, zu Zitat: „ Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.“

 

Ein Spruch aus dem Senegal hierzu:

«Es braucht jedoch ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen»

Damit dürfte dann klar sein, dass unter allen Aspekten wirklich jeder verpflichtet ist und sei es nur im extrem und ungünstigsten Fall durch von ihm geleistete Steuern, ein breit gefächertes Angebot von neutralen Bildungsimpulsen kommunal mitzufinanzieren. Sowie dadurch, das bisherige sehr erfolgreiche dreigliedrige bundesrepublikanische duale Schul- und Ausbildungssystem vollkommen ideologiefrei bzw. neutral weiter- und fortzuentwickeln, um den wichtigsten Schatz über den wir überhaupt verfügen, zu lokalisieren und für die Zukunft zu heben und zum Wohle aller überhaupt nutzbar machen zu können!

Salzgitter muss eine Gründer- und Innovationsstadt werden, die mit Wissen, Mut und Kreativität ihrer heutigen Kinder und Jugend neue wichtige Impulse setzen kann. Wer das immer noch nicht verstanden hat, wir stehen in Konkurrenz zu Nachbarkreisen und Städten und die Industrie wird sich nachhaltig verändern. Von daher müssen wir im Bereich Bildung hart daran arbeiten, dass  Salzgitter nicht nur eine Industriestadt bleibt, sondern sogar Vorreiter wird in neuen Technologien und Konzepten etc.

Und das funktioniert nur in einem ideologiefreien, neutralen Bildungssystem mit zu entwickelnden Bildungsimpulsen.

 

Spätestens hier muss klar und deutlich werden, wie essentiell genau dieser Aspekt des zu verwendenden Begriffes „Bildung“ tatsächlich ist. Es wirkt stark in fast alle anderen gesellschaftsrelevanten Bereiche der Politik und des Gemeinwesens hinein u.a. in „Soziales und Wirtschaft“!

 

Wer aufmerksam gelesen hat, dem ist natürlich auch n i c h t entgangen, dass ich hier von „Bildungsimpulsen“ und explizit eben nicht von weiteren, den Schulbesuch flankierenden „Bildungsangeboten“ spreche, die zudem mal ganz nebenbei, sogar die „Integration“ und zwar auf allen Ebenen fördern und Gelingen lassen würden. Egal ob es sich hier um ein Kind handelt, welches sich in einer deutschen Kultur geprägten Werteordnung zurechtfinden muss oder das körperlich und oder geistig originäre Kind als gleichwertiges Glied in dieser Gemeinschaft mitwachsen und gesellschaftlich uneingeschränkt aufnehmen zu können. Hier wären zum Bsp. viele Kooperationen mit und an Schulen gefragt und wünschenswert z.B. Musikschulen, Kunstschulen, Theater, Schützen- und Sportvereine etc., denn gerade hier wird auch das „soziale Miteinander“ trainiert und für die Zukunft unserer deutschen Gesellschaft ausgehandelt. Zudem lernen sich auch so Kinder und Jugendliche kennen und gegenseitig wert zu schätzen, die sich, wenn sie sich nur in „ihrer eigenen Lebenswirklichkeit“ rein schulisch bewegt hätten, vermutlich nie auch nur ein gemeinsames Wort miteinander gesprochen hätten. Sie sind jetzt aber durch ihre eigenen formulierten Interessen und Fähigkeiten in engen Kontakt mit „Gleichgesinnten“, die sich ansonsten sehr voneinander in allen (Lebens) Aspekten voneinander unterscheiden, arbeiten nun als Vereinskameraden oder in realen Projekten gemeinsam mit und lernen dabei voneinander. Spielerisch lernen sie so Vorurteile und systemische Stigmatisierungen zukünftig zu überwinden. Jeder, der daher ein Bildungsimpulsangebot machen kann und das zeitlich auch hinbekommt, ist daher aufgerufen „sein Bildungsimpuls Angebot“ auch und gerade im ländlichen Bereich des Stadtgebietes mit anzubieten und wir alle sind gefordert, diese Idee, ja dieses Konzept mit Leben zu füllen. Und vor allem machen wir endlich Schluss mit dem aufoktroyierten „Gendergaga“, der sog. „political correctness“ und dem „Framen“ im öffentlichen Diskurs, denn dieses schafft Verdruss und spaltet die reale Gesellschaft zusätzlich. Böse Zungen behaupten, dass das auch genau das Anliegen der bisherigen „Propagandisten“ ist.  

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